Mit Corporate Design (kurz CD) ist das durchgängige, einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens gemeint. Dies beginnt mit dem Firmenlogo und der Hausschrift, geht aber durchaus weiter in andere Bereiche wie die durchgängige Nutzung der Firmenfarben und die Bildverwendung. Dieser „rote Faden“ soll sich durch alle Bereiche ziehen. Dies betrifft nicht nur Briefpapier, Visitenkarten und Prospekte, sondern auch Fahrzeuge, Gebäude, Berufskleidung und vieles mehr. Das gilt übrigens auch für kleine Firmen. Ein wichtiger Grundsatz im Design ist „form follows function“. Die Form und Gestaltung darf also durchaus ansprechend sein, muß aber zwingend den Zweck erfüllen, sonst gilt sie als misslungen. Etwas provokativ könnte man dies beim aktuellen Autodesign in Frage stellen, bei dem häufig sehr viele tote Winkel mit entsprechender Unfallgefährdung entstanden sind und ein rangieren und Einparken ohne Sensoren nur noch schwer möglich ist. Das ist ein wenig so, als müsste sich ein gesunder 30-Jähriger eines Rollators bedienen, weil ihm seine überdesignten Schuhe ein normales Gehen nicht mehr ermöglichen. Wir sprechen hier natürlich nur von gelungenen Gestaltungen und einer Umsetzung des Corporate Design, welches die individuellen Gegebenheiten berücksichtigt und ansprechende Praxislösungen findet. Wird zum Beispiel eine Werbeaktion gefahren, folgt diese natürlich ebenfalls konsequent dem CD. Das untenstehende Bildbeispiel zeigt Ausschnitte unserer werbetechnischen Umsetzung der AOK-Kampagne „Gesundnah“ in unserer Region. AOK GESUNDNAH Sehr unterschiedliche Gebäudesituationen erforderten unterschiedliche Formate, Layouts und Platzierungen der Folienschriften auf die Fensterflächen und auch bei den Fahrzeugen musste individuell angepasst werden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: die werbetechnische Umsetzung folgt konsequent dem Corporate Design und ergänzt in hervorragender Weise die anderen Werbeträger der Kampagne.
0